03.10.2018

Oberkurse des Fröbel-Seminars auf Exkursion

Am 19.09.2018 um 7:30 Uhr begann unsere Reise als Klasse OK4 des Fröbel-Seminars mit Klassenlehrer Simon Essig. Unser Ziel war der Waldkindergarten der AWO in Hirschberg an der Bergstraße. Nach einer Stunde Anfahrt und einer kleinen Wanderung durch die baden-württembergischen Weinfelder kamen wir im Wald an.




Wir wurden herzlich von den Kindern als auch von den Kollegen und Kolleginnen des Waldkindergartens begrüßt. Nach einer informativen Führung hat uns die Leitung des Waldkindergartens viele offene Fragen beantwortet. Ebenso durften wir am Alltagsgeschehen der Kinder teilhaben und konnten individuelle Eindrücke sammeln. Einige Schüler und Schülerinnen integrierten sich im Freispiel, welcher ein fester Bestandteil des Waldkindergarten ist. Andere Schüler dokumentierten das Geschehen. Ebenfalls herrschte reger Austausch zwischen Schülern des Fröbel-Seminars und den pädagogischen Fachkräften des Waldkindergartens. Der Kindergarten legt eine hohe Priorität auf den "Lebenspraktischen Ansatz". Hierbei entfalten sich die Grob- und Feinmotorik, Sinneswahrnehmung und Kreativität auf unterschiedliche Weise. Durch den täglichen Aufenthalt im Wald stehen die Kinder der Tier-und Pflanzenwelt sehr nah.
Nach dem Freispiel wurde für die Kinder gekocht. Dies hieß für uns um 12.30 Uhr Abschied von den Kindern und den Fachkräften zu nehmen.

Am Donnerstag sind wir nach Stuttgart zur Jugendfarm in Freiberg-Rot gefahren. Zuerst teilte uns die Leiterin dort wichtige Informationen über die Farm mit und wir hatten die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Dinge, die uns besonders interessierten, waren z.B., dass die Jugendfarm, die 1974 gegründet wurde, eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist, deren Zielgruppe Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 16 Jahren sind.
Kinder aus sozial schwachen Familien finden hier häufig eine Art Ersatzfamilie. In diesem Zusammenhang machte die Leiterin deutlich, dass die Jugendfarm auch den Schutzauftrag nach §8a SGB VIII wahrnimmt, um drohender Kindeswohlgefährdung entgegen zu wirken.
Das Personal der Jugendfarm setzt sich aus hauptamtlichen Mitarbeitern der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft sowie Ehrenamtlichen zusammen.
Schwerpunkt der Farm ist das Reiten, wobei sich die Kinder größtenteils selbst um die Pferde kümmern. Darüber hinaus gibt es dort einen Bauspielplatz mit Hütten, welche von den Kindern selbst gebaut wurden.
Nach einer Fragerunde hatten wir die Möglichkeit die Farm und ihre Tiere zu erkunden. Nach diesem informativen Tag freuten wir uns schon auf den nächsten in Karlsruhe, an dem wir die staatliche Kunsthalle und die Kinder- und Jugendpsychiatrie Karlsruhe besuchten.
In der Kunsthalle Karlsruhe machten wir eine methodische Führung zum Thema "Museumspädagogik mit Kindern". Hierbei ging es darum, den Kindern auf verschiedene Art und Weise Kunst näher zu bringen, z.B. durch Vertonung und durch Düfte, freies Nachmalen und Verkörperlichung der Bilder.
Am frühen Mittag fuhren wir zur Kinder- und Jugendpsychiatrie, um uns mit den pädagogischen Aufgaben der dort arbeitenden Fachkräfte vertraut zu machen. Wir wurden durch die Einrichtung geführt und lernten verschiedene psychische Krankheiten und deren Therapiemöglichkeiten kennen.



« Zurück