28.06.2018

Sprachreise der Oberstufe nach Salamanca (Spanien)

Zum ersten Mal besuchten Schüler und Schülerinnen der Oberstufe der Helene-Lange-Schule Mannheim die Sprachschule Colegio Delibes in der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Salamanca in der autonomen spanischen Region Kastilien-León (Castilla y León), jene spanische Region, in der das “reinste” Spanisch gesprochen wird.




Während der siebentägigen Reise vom 10. bis 16. Juni 2018 war “Inmersión”, das beständige Eintauchen in die spanische Sprache und Kultur, Programm. Schon bei der Ankunft war das zu erfahren: Miguel, der Besitzer der Sprachschule persönlich begrüßte die deutschen Gäste und machte sie mit ihren Gastfamilien bekannt: “La mamá de Laura , un besito para la mamá”, auf Spanisch erfuhr man also, wie man sich in Spanien begrüßt, nämlich mit einem angedeutenden Küsschen auf beide Wangen.

Am darauf folgenden Morgen erklärte Miguel noch einmal ausführlich die Hauptregel für den Aufenthalt, natürlich die “Inmersión” und wie sie umsetzbar ist, nämlich dadurch, immer nur Spanisch zu sprechen, zum Beispiel indem man bei den drei Mahlzeiten am Tag die Gasteltern nach den Zutaten fragt oder einfach versucht herauszufinden, was genau auf dem Teller kredenzt wird. Regeln Nummer zwei und drei, pünktliches Erscheinen und Kontaktieren der begleitenden Lehrerinnen statt den daheim Gebliebenen bei eventuell auftretendem Heimweh, fanden keine Anwendung.

Denn während der erlebnisreichen Woche gab es keine Zeit für Heimweh. Nach fünf Stunden Sprachunterricht am Morgen bei wechselnden Lehrer*innen zu Sprache und Grammatik erwartete die Teilnehmer ein umfangreiches Programm, zum Beispiel eine Stadtführung in spanischer Sprache, natürlich für das Sprachniveau verständlich aufbereitet, eine thematische Rallye durch Salamanca mit Preisen nicht nur für die Gewinner, eine interaktive Führung durch das Graffitiviertel Salamancas und ein sehr beschwingter Salsatanzkurs. Wer im Spanischunterricht noch nicht von der Tapa, einem vielfältigen Hauptbestandteil der spanischen Küche gehört hatte, wurde bei einem Streifzug durch Salamancas einschlägigem Tapaviertel in die Welt dieser Spezialität eingeführt.

Abgerundet wurde das Kulturprogramm durch die jährlich stattfindenden Fiestas de Luz y Vanguardias in Salamanaca mit zahlreichen auf der Straße statt findenden Installationen und Aufführungen. Während der Feierlichkeiten zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt wurde eine Schülerin sogar von der Lokalpresse interviewt. Und in Madrid, der spanischen Hauptstadt, blieb vor dem Abflug auch noch Zeit, um Hauptattraktionen wie den Königspalast, die Plaza Mayor und den berühmten Platz mit dem wohlklingenden Namen "Tür zur Sonne" (Puerta del Sol) zu sehen.

Sena Erel aus dem Kurs 13 C brachte die Begeisterung aller Sprachschüler auf den Punkt: “Ich wusste nicht, dass Spanien ein so schönes Land ist – ich werde auf alle Fälle wieder kommen!”


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