03.05.2018

Billie Award 2018 an Schülerin der Helene-Lange-Schule

Nina Kraus aus der Klasse 11G (Sozial- und Gesundheitswissenschaftliches Gymnasium: Profil Soziales) wurde vergangenes Wochenende für ihren Kurzfilm „Vergessene Vergangenheit“ mit dem Billie Award 2018 in der Kategorie „Best Drama“ ausgezeichnet.




Der Billie-Award ist ein Jugendfilmpreis für Schülerinnen und Schüler aus Mannheim, der - nach 2016 - in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen wurde.

Nach einigen Workshops bei Produktionsfirmen sowie der Bürgerbühne des Nationaltheaters Mannheim, wurden die teilnehmenden Schüler-Gruppen von einem professionellen Mentor bei der Umsetzung ihrer Ideen begleitet.

In diesem Jahr haben rund 30 Schülerinnen und Schüler an den Workshops zur Filmtechnik teilgenommen, am Ende gab es zehn fertige, selbstproduzierte Kurzfilme, außerdem noch zwei weitere Beiträge von Grundschülern, die ihre Filme ohne vorherigen Workshop produziert und eingereicht haben.

Ausgezeichnet wurden die Filme in fünf Kategorien: bester Newcomer, bester Trickfilm, beste Comedy, bestes Drama sowie den Kritikerpreis der Jury.

Ins Leben gerufen wurde der Preis von Karl-Heinz Frings von der BBS, ein Tochterunternehmen der GBG Mannheim. Frings wollte nicht nur den Raum für Unterricht bieten, sondern auch das Leben in den Schulräumen durch Filme nach außen bringen. Die Schirmherrschaft für den Billie-Award übernahm in diesem Jahr die Bildungsbürgermeisterin Ulrike Freundlieb, auch der Mannheimer Morgen war  Partner des Awards.

Nina Kraus setzte mit zwei weiteren Teilnehmern des Workshops ihre Idee um. Der Film „Vergessene Vergangenheit“ handelt von zwei Freundinnen, die im Geschichtsunterricht das neue Thema „Zweiter Weltkrieg“ behandeln. Die Lehrerin, gespielt von unserer Profilfachlehrerin Kerstin Adam, gibt der Klasse die Aufgabe, die Großeltern oder Urgroßeltern nach Geschichten aus dieser Zeit zu befragen. Die beiden Freundinnen, gespielt von Nina Kraus und Franziska Hofmann, gehen daraufhin zu einem der Großväter, gespielt von Karl Kraus (Opa von Nina und ehemaliger Lehrer an der HLS), welcher seltsam auf die Frage nach Informationen reagiert. Die Mädels machen sich dann im Keller des Großvaters auf die Suche nach Dingen aus dieser Zeit und machen unerwartete Funde…

Die Filmszenen in der Schule wurden an der Helene-Lange- Schule gedreht und Nina motivierte dabei fast ihre ganze Klasse dafür bei ihrer Arbeit mitzuwirken. Filmschnitt, Kameraführung und Ton übernahm der 14-jährige Malik Bah.

Die Preisverleihung fand am 29. April 2018 während einer Kino-Matinee statt. Nina und ihre Filmcrew erhielten den mit 500€ dotierten Preis in der Kategorie „Best Drama“. Wer neugierig geworden ist: alle Gewinnerfilme laufen in den nächsten Wochen im Vorprogramm des Cinemaxx.

Wir gratulieren Nina zu ihrem großartigen Erfolg.

Vanessa Veyel (11G)


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