10.07.2014

1200€ - Spende der Helene-Lange-Schule für Patenschule in Togo

Der Schulsprecher der Helene-Lange-Schule und seine Stellvertreterin hatten sich schon seit Wochen auf diesen Montagmorgen gefreut und waren stolz darauf, zusammen mit Schulleiter Dr. Häffner Herrn Kossi Dikpor aus Togo einen Scheck über 1200€ für die dortige Dorfschule überreichen zu können.




Denn soviel war im Laufe des Schuljahres, vor allem bei der Weihnachtspendenaktion, zusammengekommen für die Dorfschule in Sanguéra-Klémé in Togo. Für diese Schule mit dem schönen Namen "Mircle de Yahve“ (Wunder Gottes) hat die Helene-Lange-Schule seit 2008 die Patenschaft übernommen.
„Eure Spenden geben uns Sicherheit, wir wissen, dass regelmäßig jeden Monat Geld von unserer Patenschule überwiesen wird, womit wir Lehrer bezahlen können. Ein Teil des Geldes wird aber auch verwendet für den Anbau von zwei weiteren Klassenzimmern, sodass die Klassen noch weiter verkleinert werden können. An der Schule „Mircle de Yahve“ werden  ca. 50 Kinder in einer Klasse unterrichtet, während in staatlichen Schulen ca. 100 und mehr Schüler in einer Klasse sitzen. Das ist auch der Grund, warum unsere Schule im ganzen Bezirk immer am besten abschneidet. So haben dieses Jahr von 117 Schülern 113 die Prüfung bestanden  und 8 der 10 Besten des ganzen Bezirks kamen aus unserer Schule und wurden ausgezeichnet.“ Das erzählte Kossi  Dikpor, als er den Scheck am 7.7.14 in der Helene-Lange-Schule  in Empfang nehmen konnte.
Er bewunderte auch die Fotoausstellung  „Leben in Togo“, die im Flur der Schule hängt und Szenen aus seinem  Dorf und der Schule zeigt und die von Schülern und Besuchern der Schule immer wieder mit großem Interesse betrachtet wird. Diese Fotos hatte die Lehrerin Christa Kleinbub-Dunkl, die die Schulpatenschaft betreut, bei ihrem letzten Besuch im Dorf gemacht.

Beim Abschiedshändedruck versicherte Dr. Häffner, dass die Patenschaft weiterhin mit viel Engagement der Schülerinnen und Schüler und des Kollegiums gepflegt werden wird, damit die Kinder in Sanguéra-Klémé sich auch in Zukunft auf die Unterstützung aus Mannheim verlassen können.
Denn Bildung ist auch für sie der Schlüssel zu einem besseren Leben.

Auf dem ersten Gruppenbild sind zu sehen: Lehrerin Anika Jung, Dr Patrick Häffner, der Schulpsrecher Fabian, Kossi Dikpor aus Togo, die stellvertretende Schulsprecherin Jessica und Lehrerin Frau Christa Kleinbub-Dunkl


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